FAQ - Häufig gestellte Fragen


  • Wie lange hält eine Endoprothese?
    • Die verwendeten Materialien und die Implantationstechnik sind in den letzten Jahren soweit entwickelt und optimiert worden, dass die Notwendigkeit zu einer neuerlichen Operation am künstlichen Gelenk enorm gesenkt werden konnte.

      Mittlerweile müssen weniger als 6% aller Patienten innerhalb von 10 Jahren nochmals operiert werden.

  • Kann man eine Endoprothese auswechseln?
    • Ja, künstliche Gelenke können teilweise oder vollständig gewechselt werden. Bei Knochen-
      verlusten stehen verschiedene Spezialprothesen zur Verfügung. Es sind auch wiederholte Wechseloperationen möglich.

  • Kann ich wieder Sport betreiben?
    • Mit sportlichen Aktivitäten können Sie abhängig vom individuellen Verlauf und von der Art
      der durchgeführten Operation beginnen. Fragen Sie davor aber immer Ihren Operateur.

  • Welche Sportarten sind möglich?
    • In der Regel können Sie nach angemessener Zeit alle Sportarten wieder aufnehmen, welche Sie schon vor der Operation durchgeführt haben. Besonders empfehlenswert sind Sportarten wie Wandern, Schwimmen, Radfahren oder Golf spielen. Tennis sollten Sie nur auf Sandplätzen und nicht wettkampfmäßig spielen.

  • Welche Sportarten sind nicht empfohlen?
    • Sogenannte „Kontaktsportarten“ wie auch Fußball sollten Sie nicht mehr ausüben, das Risiko für Bandverletzung aber auch Knochenbrüche um das liegende Implantat ist zu groß. Joggen ist nicht ratsam, stattdessen sollten Sie walken. Im Zweifelsfall bieten wir Ihnen gerne ein Gespräch über das richtige Verhalten beim Sport nach einem erfolgten chirurgischen Eingriff an.

  • Kann ich in einem Fitness-Studio Gerätesport betreiben?
    • Sport an Geräten ist nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt erlaubt.

  • Ab wann darf ich wieder Auto fahren?
    • Aus versicherungsrechtlichen Gründen dürfen Sie erst wieder ein Auto lenken, wenn ein sicheres und freies Gangbild erreicht ist. Das ist üblicherweise nach 6 Wochen erreicht.

  • Kann ich mit einer Prothese in die Sauna?
    • Ja, wenn die Wundheilung vollständig abgeschlossen ist, das braucht 6 Wochen nach der Operation.

  • Wann muss ich zur Nachkontrolle?
    • Die Nachkontrollen sind nach 3 und 12 Monaten und dann alle 2 Jahre vorgesehen. Eine zusätzliche Kontrolle sollte immer stattfinden, wenn anhaltende Beschwerden im Bereich des Kunstgelenks auftreten.

  • Wann muss ich Antibiotika nehmen?
    • Bei bakteriellen Infektionen mit und ohne Fieber wie zum Beispiel einer Zahnvereiterung, Ohrentzündung oder Nasennebenhöhlenvereiterung, sollten Sie sich vom Arzt Antibiotika verordnen lassen, um einer Infektion im Bereich Ihrer Prothese vorzubeugen.

  • Wie lange muss ich nach der Operation auf dem Rücken schlafen?
    • Das hängt von der Art der Operation ab. Nach künstlichem Hüftgelenksersatz dürfen Sie zumeist nach der ersten Woche mit einem Polster zwischen den Knien auf der nicht operierten Seite liegen, auf der operierten frühestens nach 6 Wochen. Nach künstlichem Kniegelenksesersatz ist das Liegen auf der Seite nach der Entfernung der Drainagen, zumeist ab dem 2. Tag nach der Operation, möglich.

  • Wann kann ich wieder duschen?
    • Eine Ganzköperdusche ist nach Abschluss der Wundheilung möglich, das ist zumeist nach 14 Tagen.

  • Ist eine Rehabilitation überhaupt noch notwendig?
    • Ja! Durch die Abnützung an Ihrem Gelenk wurde auch die Leistungsfähigkeit der Muskulatur beeinträchtigt, sowohl in der Kraft als auch in der Koordination. Sie müssen ausreichend Zeit investieren um dieses Defizit wieder auszugleichen, dazu brauch Sie in der Regel 3 Monate sofern Sie regelmäßig und ausreichen üben bzw. trainieren. Das geht am besten und nachhaltigsten mit professioneller Hilfe im Rahmen einer Rehabilitation.

  • Wer hat Anspruch auf Rehabilitation?
    • Nach operativen Eingriffen oder Erkrankungen hat jeder Versicherte Anspruch auf Rehabilitation. Der zuständige Kostenträger ist entweder: Die Pensionsversicherung zur Verhinderung des Eintrittes der geminderten Arbeitsfähigkeit – oder die Unfallversicherung zur Verhinderung der Verminderung der Erwerbstätigkeit – oder die Krankenversicherung zur Vermeidung der Pflegebedürftigkeit. Den Antrag zur Rehabilitation an den Kostenträger muss Ihr behandelnder Arzt frühzeitig stellen, um eine möglichst rasche Aufnahme in die Rehabilitation zu gewährleisten.


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