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Therme & Quellen

Die Quelle des gesunden Lebens ist zwar schon über 2000 Jahre alt, an ihrer Wirkungskraft hat sie aber nichts verloren! Bereits die Kelten nutzten das große Thermal-Urquellbecken im Zentrum Warmbad Villachs mit seinem natürlich aufsteigenden Thermalwasser.

Das heilende Thermalwasser aus der Urquelle
Thermalwasser

10 Mio. Liter Thermalwasser treten täglich aus 7 Quellen aus. Die Quellwassertemperatur der Thermalwässer liegt zwischen 25 und 29°C. Es handelt sich um ein akratisches thermales Wasservorkommen (da die Temperatur ständig über 20°C liegt), das als Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Typ zu bezeichnen ist.

Akratothermalbäder zählen zu den ältesten balneologischen Anwendungen. Ihr günstiger Einfluss auf den Allgemeinzustand ("Jungbrunnen"), ihre schmerzstillenden, entzündungshemmenden und beruhigenden (sedativen) Wirkungen bei Erkrankungen und Schäden des Bewegungsapparates sind seit Jahrhunderten anerkannt. Nebenbei wirkt das Thermalwasser extrem wohltuend und entspannend.

 

Wasseranalyse
Pärchen schwimmt im Urquellbecken
Thermal-Urquellbecken

Einzigartig in ganz Europa ist das Thermalurquellbecken. Es ist direkt über mehreren Quellursprüngen erbaut, besitzt einen Naturboden mit Kieselsteinen und die Quellaustrittsfläche ist so groß, dass der natürliche Quellschacht als Hallenbassin genutzt wird. Es gibt somit keinen Wirkungsverlust durch lange Rohrleitungen, denn das Heilwasser entspringt direkt aus dem Grund des Thermalbeckens! Der Inhalt des Thermalurquellbeckens wird so alle drei Stunden erneuert – eine Warmbader Besonderheit!

  • Wir empfehlen das Schwimmen im Thermal-Urquellbecken über den direkt austretenden Quellgasen. Man schwimmt darin, dort wo aus dem Kieselboden die Quellgase direkt auf den Körper sprudeln!
  • Die anfängliche Badedauer sollte nicht länger als 20 Minuten betragen.
  • Ebenso ist das Gehen auf dem darin befindlichen Kiesboden durchblutungsfördernd und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.
  • Nach dem Baden ist eine Ruhezeit von mindestens 30 Minuten empfehlenswert.

 

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Leerer Entspannungsraum im Tepidarium
Tepidarium

Wörtlich übersetzt heißt das Tepidarium "das mild Wärmende". Dabei handelt es sich um Ruhezonen mit verschiedener Raumtemperatur und Bioklima. Wände und Fußböden bestehen aus zum Teil verkachelten Hohlziegeln, die mit Warmwasser erwärmt werden. Über die Keramikoberfläche strahlen die Ziegel von allen Seiten - wie ein wohltemperierter Kachelofen - Wärme ab. In einem Raum 40°, im anderen 50° und wieder in einem anderen 60° Celsius. Diese Strahlungswärme belastet nicht den Kreislauf und erwärmt den Körper bis in die Tiefe, wobei die Atemluft nicht erhitzt wird.

Mobilisierung des Energieflusses im Körper und Stärkung des Immunsystems ohne den Kreislauf unnötig zu belasten.

Abgesehen von der Frischluftzufuhr über die Be- und Entlüftungsanlage, sorgen Ionisatoren für weiteren Sauerstoff. Das macht das Tepidarium angenehm und gesundheitsfördernd. Der Energiefluss im Körper wird mobilisiert, die Selbstheilungskräfte werden angeregt.

Moderne Wissenschaften bestätigen, dass sich der regelmäßige Besuch des Tepidariums infolge des homogenen Wärmestrahlungsfeldes und durch sein Bioklima gegen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und des Herz-Kreislauf-Systems, sowie auf die Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems günstig auswirkt. Das sanfte Tepidarium schafft einen Ausgleich zu Stress und Nervosität. Auf den gewärmten Sitz- und Liegebänken genießt man Stunden der Erholung und Entspannung.

 

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Unterwasserheilgymnastik
Aquatraining

Die Aqua Therapie zeichnet sich durch Übungen mit geringem oder keinen Widerstand aus. Die größere Dichte des Wassers sorgt für einen höheren Widerstand und somit für eine verstärkte Muskelarbeit. Gleich zeitig wird durch den Auftrieb eine Art „Schwerelosigkeit“ erzeugt, wobei Wirbelsäule, Gelenke, Bänder und Sehnen entlastet werden.

Vor allem Ausdauerprogramme im Wasser fördern die Steigerung der Sauerstoffaufnahme, senken Blutdruck und Herzfrequenz, erhöhen die periphere Durchblutung, trainieren Herz-und Skelettmuskulatur, reduzieren das LDL-Cholesterin, aktivieren die Hormonbildung und stabilisieren das Immunsystem.

Aquatraining schont vor allem die Gelenke, reduziert Belastungs-spitzen und daraus resultierende Schwellungen.

Da das Wasser mehrdimensional wirkt und eine veränderte Bewegungsrichtung durch den Auftrieb vorherrscht, sind die Übungen erst nach vorherigen ärztlichen Absprachen und unter fachgerechter Anleitung zielführend. Gerade im therapeutischen Aquatraining geht es darum, Fehlbelastungen zu vermeiden.

Besonders in der Rehabilitation werden die Vorzüge der Bewegung im Wasser eingesetzt. Auch bei orthopädischen Erkrankungen erweist sich Aqua-Training als hilfreich. Der Aufenthalt im Wasser eröffnet geradebei orthopädischen Beschwerden enorme Möglichkeiten des Körpertrainings.

Das Thermalwasser ist in Bezug auf Personen mit orthopädischen Erkrankungen grundsätzlich eine gute Möglichkeit, den Körper gelenkschonend zu behandeln. Hier vor allem im Bereich von:

  • chronischen Schmerzen
  • orthopädischen Verletzungen
  • Arthrosen
  • künstlichen Gelenken (Implantationen
  • von Endoprothesen an Hüften und Knien
  • Rückenschmerzen

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